Waffenverbotszone

Dieser Beitrag wirft ausführliche Informationen zu dem Thema Waffenverbotszone auf. Fragen wie, was eine Waffenverbotszone überhaupt ist oder seit wann diese besteht, werden in diesem Artikel ausführlich erläutert. Sie wissen nicht, was eine Waffenverbotszone ist? Dann ist dies Ihre Chance. Der Beitrag vermittelt Ihnen in Kürze die wichtigsten Fakten, sodass Sie anschließend ein breites Wissen über diese Thematik besitzen werden.

Was ist eine Waffenverbotszone überhaupt?

Grundsätzlich handelt es sich bei einer Waffenverbotszone um eine Zone, in dieser keine Waffen benutzt und mitgeführt werden dürfen. Dies ist auch der Fall, wenn es sich um legale Waffen handelt oder die Menschen, welche die Waffen mitführen, eine Waffenbesitzkarte vorweisen können.

Welche Waffen sind in der Waffenverbotszone verboten?

In der Waffenverbotszone gilt ein Verbot für spitzes Werkzeug, wie zum Beispiel Schraubenzieher, Schusswaffen, Scheren, Tierabwehrsprays, Reizgassprays, Stich-, Hieb- und Stoßwaffen, Handschuhe, welche eine bestimmte Füllung wie zum Beispiel Quarzsand enthalten, Glasflaschen, Messer und knüpelartige Gegenstände sowie Baseballschläger.

Warum gibt es Waffenverbotszonen?

Waffenverbotszonen verfolgen den Zweck, dass gewalttätige Menschen keine Waffen mit in diese Zonen bringen dürfen. Aufgrund dessen handelt es sich bei solchen Zonen meist auch um öffentliche Plätze. Darüber hinaus wurden diese Verbotszonen eingeführt, um Sexualdelikte, Bedrohungen, Körperverletzungen, Raub und Gewalt eindämmen zu können. Es kann also erkannt werden, das Waffenverbotszonen den hauptsächlichen Zweck erfüllen, für ein größeres Maß an Sicherheit, insbesondere bei öffentlichen Veranstaltungen, zu sorgen. Mit diesen Maßnahmen soll Gewalt, vor allem in Problembezirken, vorgebeugt werden.

Seit wann gibt es Waffenverbotszonen?

Im Jahre 2007 wurde die erste Waffenverbotszone in der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Es handelte sich um die Reeperbahn in der Hansestadt Hamburg. Jeder, der ein Messer, eine Pistole oder eine andere Waffe bei sich trug, musste mit einer Strafe von bis zu 10.000 Euro an Bußgeld rechnen. Im Jahre 2013 wurde auch in Kiel, in der Bergstraße, eine Waffenverbotszone errichtet.

Welche Rechtsgrundlage besteht?

Die derzeitige Gesetzeslage sagt aus, dass die Polizei lediglich Waffenverbotszonen einrichten darf, welche temporär sind. Dies allerdings nur in Gebieten, welche sehr schwer von der Kriminalität betroffen sind. Dies wird durch den § 14 BPolG geregelt. Der Paragraf besagt, dass Maßnahmen getroffen werden dürfen, welche die Gefahr abwehren. Aufgrund dessen sehen die meisten Polizisten auch einen dringenden Handlungsbedarf in der Politik, um langfristige Waffenverbotszonen einführen zu dürfen. Momentan ist dies nämlich noch nicht möglich, da die gesetzliche Grundlage für solche Maßnahmen fehlt.

Was sagen Kritiker zur Waffenverbotszone?

Selbstverständlich gibt es, wie in allen Bereichen, sowohl Befürworter als auch Kritiker im Bezug auf die Waffenverbotszone. Während die Befürworter der Waffenverbotszone die Vermeidung von hoher Kriminalität sehen, sind Kritiker völlig anderer Meinung. Dies resultiert daraus, da sie die Effektivität in diesen Verbotszonen bezweifeln. Diese Meinung entsteht bei den Kritikern, da sie der Meinung sind, Kriminelle würden sich nicht von solchen Verbotszonen abhalten lassen. Darüber hinaus werden die meisten Straftaten ohnehin mit illegalen Waffen ausgeführt, welche von der Verbotszone ohnehin nicht betroffen sind. Ein anderes Argument der Kritiker liegt darin, dass die normalen Bürger durch so ein Verbot entwaffnet werden, während die Kriminellen immer wieder Möglichkeiten finden werden, ihre Waffen zu benutzen. Es wird auch kritisiert, dass außerhalb dieser Zonen das Gefühl der Unsicherheit entstehen könnte, da Kriminelle sich im Außengebiet aufhalten würden. Letztlich wird außerdem das Argument aufgeworfen, das Kriminelle auch herumliegende Gegenstände oder ihre eigene Faust benutzen könnten. Darüber hinaus kann jeder Gegenstand zu einer Waffe werden, weshalb das Besteck in Restaurants auch kritisch zu beäugen wäre.