Waffentransport – So transportiert man Waffen

Transport von Waffen

Welche Regeln gibt es für den Transport von Waffen?

Wer Waffen transportieren will, sollte bestimmte Dinge beachten, um keine Probleme zu bekommen. Hierbei gibt es einige gesetzliche Vorgaben, an die sich jeder Waffenbesitzer (zum Beispiel Jäger oder Sportschützen) halten muss. Vor allem Schusswaffen unterliegen dabei strengen Regelungen. Unterschieden wird zwischen einem schussbereiten Führen und einem Transport in einem sogenannten sicheren Behältnis.

Wer darf Waffen mitführen?

Zunächst einmal darf der Eigentümer seine Waffe transportieren. Allerdings muss er volljährig sein und eventuell auch einen speziellen Schein besitzen. Letzterer kann bei einer Kontrolle vorgezeigt und sollte daher auch immer mitgeführt werden. Minderjährige dürfen keine Waffen transportieren, das gilt auch für Jugendsportschützen.

Welche Waffen dürfen transportiert werden?

Der Besitz von Dolchen, Schwertern und Wurfmessern ist zwar ab dem 18. Lebensjahr erlaubt, in die Öffentlichkeit dürfen sie aber nicht mitgenommen werden. Gleiches gilt für alle Waffen, die eine mehr als zwölf Zentimeter lange Klinge haben. Anders ist die Rechtslage bei Küchenmessern, Gabeln und Scheren. Diese Gegenstände aus dem Haushalt dürfen transportiert werden. Allerdings darf die Klinge auch hier maximal zwölf Zentimeter lang sein. Für bestimmte Waffen wird dagegen ein Waffenschein benötigt, wie zum Beispiel für Schusswaffen.

Wie ist der Versand von Waffen geregelt?

Kein Verkauf ohne gültige Erwerbsberechtigung (EWB)
Auch wer eine Waffe im Internet verkauft hat und diese versenden will, muss einige Punkte beachten. Zum Beispiel muss der Empfänger nach § 34 Abs. 1 WaffG eine gültige Erwerbsberechtigung besitzen und eine sogenannte Waffenbesitzkarte und einen Munitionserwerbsschein vorlegen können.

Worauf muss ich achten, wenn ich eine Waffe verschicken will?

Wenn der Empfänger eine gültige Erwerbsberechtigung vorweisen konnte, kann die Waffe verschickt werden. Hierfür sollte der Verkäufer aber unbedingt ein neutrales Paket verwenden. Zudem gilt es zu beachten, dass Waffen nicht mit einem herkömmlichen Postbrief verschickt werden dürfen. Begründet wird dies mit der Gefahr, dass eine eigentlich unberechtigte Person diesen mit einer Vollmacht entgegennehmen könnte. Auch DHL lehnt Waffen- und Munitionslieferungen grundsätzlich ab. Wer das Unternehmen dennoch mit dem Transport beauftragt und dabei beispielsweise ein Gewehr beschädigt wird, kann unter Umständen den Versicherungsschutz verlieren.